Operationen am Ellenbogen

Fast jeder von uns hat irgendwann im Leben mal Probleme mit einem Ellenbogen. Ganz oben in der „orthopädischen Erkrankungs-Hitliste“: der Tennis-Ellenbogen. Entsprechend erfahren sind wir in der Behandlung mit konservativen Therapien. Sind diese ausgeschöpft, lassen sich nur noch mit einer OP Schmerzen und Funktionseinschränkungen lindern.

Lesen Sie hier, wie wir bei den verschiedenen Operationen vorgehen und was es zu beachten gibt.

Tennis-Ellenbogen-OP (nach Hohmann)

  

Erst wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten (wie Injektionen mit ACP- oder Hyaluron) nicht mehr zu den gewünschten Ergebnissen führen, wird ein Tennis- bzw. Golfer-Ellenbogen operiert. Um die Spannung am äußeren Ellenbogen zu verringern wird bei dieser Operation der Sehnenansatz abgelöst. Der Ansatz zieht sich dadurch ein wenig zurück und wächst wieder an. Auch die gereizten Nerven am Sehnenansatz werden durchtrennt.

Nützliche Hinweise
Nach der Operation wird der Unterarm manchmal für ca. 2 Wochen ruhig gestellt.

 
 
 

Ellenbogen-Arthroskopie (Gelenk-Spiegelung)

Sowohl eine Ellenbogen-Arthrose, als auch ein Plica-Syndrom (Schleimhaut-Falte), freie Gelenkkörper oder eine Minderdurchblutung des Knochens (Osteochondrosis dissecans) können Anlass für eine Arthroskopie sein. Dann werden – abhängig von der Indikation – verdickte Schleimhaut-Falten oder freie Gelenkkörper entfernt. Im Fall einer Arthrose wird der Knorpel geglättet. Bei einer Osteochondrosis dissecans wird zur Förderung der Durchblutung und damit zur Unterstützung der Regeneration von Knochen und Knorpel-Gewebe angebohrt.

 

Nützliche Hinweise
Damit durch zu lange Ruhigstellung kein Beuge- oder Streckdefizit entsteht, ist es wichtig, das Ellenbogen-Gelenk rechtzeitig zu mobilisieren.

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