Quelle: Info-Broschüre Hüft-Endoprothetik  DePuy Synthes

 
 

Operationen an der Hüfte

Die Hüfte macht so einiges mit im Laufe des Lebens. Wenn es zu Schmerzen
und Bewegungseinschränkungen kommt, können wir auf zahlreiche konservative Therapien zurückgreifen. Führen diese nicht mehr zum gewünschten Erfolg, kann eine
Operation nötig sein. Als zertifiziertes Endoprothesen-Zentrum sind Sie auch dann bestens bei uns aufgehoben.

 

Informationen zu den verschiedenen OPs haben wir hier kompakt für Sie zusammengefasst.

Künstliches Hüftgelenk (Endoprothese)

Lassen sich die Einschränkungen und Schmerzen, die der Verschleiß des Hüftgelenks (Coxarthrose) verursacht, mit konservativen Therapien nicht mehr zufriedenstellend behandeln, kann ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden. Abhängig von den individuellen Anforderungen stehen verschiedene Materialien, Prothesen-Typen und Befestigungstechniken zur Verfügung. Als erfahrene, zertifizierte Spezialisten wählen wir die Prothese und Operationsmethode, die am besten zum jeweiligen Patienten passt.

Die Hüft-TEP (Total-Endoprothese) funktioniert ähnlich wie das natürliche Hüftgelenk und besteht aus vier Komponenten:

  • einem Hüftprothesen-Schaft, der im Oberschenkelknochen verankert wird,

  • einem Hüftkopf-Element, das als Kugelkopf auf dem implantierten Hüftprothesen-Schaft aufgesetzt wird

  • einem Hüftpfannen-Element, welches im Becken verankert wird und

  • einem Kunststoff-Inlay, das dafür sorgt, dass Hüftkopf- und Hüftpfannen-Element ineinander gleiten können.

Nützliche Hinweise

Das künstliche Hüftgelenk wird unter Vollnarkose implantiert. Die Operation dauert meist rund 1 Stunde. Bereits am nächsten Tag können unter Aufsicht erste Gehversuche unternommen werden. Die Haltbarkeit einer Hüft-TEP liegt bei durchschnittlich 15 - 20 Jahren, in vielen Fällen aber auch sehr viel länger.

Informationen zum Herunterladen

Info-Broschüre zur künstlichen Hüfte (Endoprothese) von DePuy Synthes

 

Arthroskopie des Hüftgelenks (Hüftspiegelung)

Es gibt verschiedene Indikationen (Anwendungsgebiete) für eine Hüft-Arthroskopie. Zu den häufigsten gehören Impingements (Verengung), Labrumläsionen (Schädigung der Gelenklippe), freie Gelenkkörper und Knorpelschäden. Entsprechend der Indiaktion werden
entweder freie Gelenkkörper und/oder die zerrissene Gelenklippe (Labrum) sowie einengende Knochenteile entfernt. Teilweise ist eine Glättung bzw. Knorpel-Abtragung des Gelenks erforderlich.

Nützliche Hinweise
Die Einschränkungen nach der Operation sind abhängig von der Art des durchgeführten Eingriffs. In den ersten beiden Wochen nach einer Hüft-Arthroskopie empfehlen wir körperliche Schonung und Teilbelastung.

Informationen zum Herunterladen
 

© 2018 Orthopaedicum Trier